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März, 2015
Sie haben sich dafür entschieden, einem Tier ein liebevolles Zuhause zu schenken?
Wir haben in den sieben wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt, an welche Punkte Sie im Vorfeld denken sollten, damit die Eingewöhnung und das Zusammenleben reibungslos funktionieren.
Einen wahren Freund kann man nicht kaufen - man findet ihn.

1. Nur aus dem Tierheim!

Bitte kaufen Sie niemals ein Tier im Zoohandel oder bei einem Züchter. Die Tierheime sind voll von im Stich gelassenen Seelen, die sehnsüchtig auf Sie warten. Und es werden immer mehr, weil die Heimtierindustrie aus reiner Profitgier kontinuierlich weiter züchtet und so die Überpopulation ständig anwachsen lässt. Allein in Deutschland werden Jahr für Jahr etwa 300.000 Tiere in Tierheimen abgegeben.

2. Eine langfristige Entscheidung

Hunde und Katzen können 12, 15 oder sogar über 20 Jahre alt werden. Einige Schildkröten-und Papageienarten werden sogar älter als ein Mensch. Daher sollten Sie sich vor der Entscheidung im Klaren darüber sein, dass ihr neuer Mitbewohner Sie für eine lange Zeit begleiten und auf Sie angewiesen sein wird.

3. Unterschätzte Kosten

Im Laufe der Jahre summieren sich die Kosten für die Ernährung, den Tierarzt, verschiedene Gebühren sowie für Spiel- und Pflegeprodukte je nach Tierart schnell auf mehrere tausend Euro. So betragen die Kosten für einen Hund innerhalb von 14 Jahren zum Beispiel durchschnittlich 34.000 bis zu 45.000 Euro [1]. Entscheiden Sie sich daher nur für ein Tier, wenn Sie finanziell auf sicheren Beinen stehen, um gegebenenfalls auch die Behandlung schwerer Erkrankungen bezahlen zu können.

4. Vermieter und Nachbarn

Viele Vermieter erlauben keine „Haustiere“, und auch Nachbarn fühlen sich oftmals durch Gebell, Gerüche oder freilaufende Katzen gestört. Lesen Sie im Vorfeld aufmerksam Ihren Mietvertrag sowie die Hausordnung und klären Sie rechtzeitig mit Ihrem Umfeld ab, ob Ihr neuer Mitbewohner auf Akzeptanz stößt. Holen Sie außerdem eine schriftliche Genehmigung von Ihrem Vermieter ein, bevor ihr neuer tierischer Begleiter bei Ihnen einzieht. {{Bild:3}}

5. Die richtige Umgebung

Können Sie Ihrem neuen Mitbewohner wirklich ein tiergerechtes Zuhause bieten?
Viele Tiere benötigen vor allem Raum, Beschäftigung und jede Menge Auslauf. Ebenso wie Hunde nicht den ganzen Tag in eine kleine Wohnung oder in einen Zwinger gehören, fühlen sich Meerschweinchen oder Hamster nicht in den kleinen Plastikboxen wohl, die im Handel als Behausung angeboten werden. Eine Katze, die Freigänge gewohnt ist, nur noch in der Wohnung zu halten, ist äußerst belastend für das Tier und daher zu unterlassen.

6. Die Probezeit

Vor der Adoption ist darauf zu achten, dass alle Beteiligten gut zueinander passen. Jedes Tier hat – wie wir Menschen auch – seinen eigenen Charakter und ist nicht mit jedem Mensch oder Tier gleich gut verträglich. Auch eine Tierhaarallergie kann ein unüberwindbares Hindernis darstellen. Daher sollte mit dem Tierheim eine mehrwöchige Probezeit vereinbart werden, für den Fall, dass die Eingewöhnung nicht funktioniert. 

7. Urlaubsvertretung

Gerade zur Urlaubszeit werden viele Tiere im Tierheim abgegeben oder illegalerweise einfach ausgesetzt. Daher sollten Sie schon vor der Adoption eine langfristige Lösung parat haben, wenn Sie verreisen und ihren neuen Kumpel nicht mitnehmen können. Auch ein plötzlicher Krankenhausaufenthalt führt leider immer wieder zur Abgabe eines Tieres. Zur Überbrückung eignen sich eine Tierpension (das kann teuer werden!), vertrauensvolle Freunde oder Familienmitglieder. Allerdings kommen viele Tiere auch mit einer zeitweisen Trennung nicht gut zurecht, daher sollten Sie möglichst immer für Ihren Mitbewohner da sein. Katzen sind meist sehr ortsverbunden und können nicht einfach mal für zwei Wochen anderweitig untergebracht werden – die Betreuung der Samtpfoten sollte in Ihrer Wohnung stattfinden.

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Quellen:

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